Annonce neue Broschürenreihe: Schriften zum Klassenkampf

Schriften zum Klassenkampf ist eine unregelmäßig erscheinende Serie der Sozialen Befreiung und Gruppe Sozialer Widerstand mit Texten über die globalen Auseinandersetzungen des Proletariats mit Kapital, Staat und Patriarchat im 20. und 21. Jahrhundert. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de bestellen.

Inhalt

Einleitung

Proletarische Selbstorganisation als dialektischer Widerspruch

1. Das Proletariat
2. Die revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats
3. Proletarische Selbstorganisation als dialektischer Widerspruch
4. Die spontane Besetzung des Betriebes bei Bike Systems.
5. Die „selbst verwaltete“ kleinbürgerlich-kollektive Produktion des Strike Bike
6. Proletarische Selbstorganisation im Ausbeutungsprozess
7. Vorbild Argentinien
8. Die punktuelle Aufhebung der Ware-Geld-Beziehung im Klassenkampf
9. Die Diktatur des Proletariats
10. Von der proletarischen zur klassenlosen Selbstorganisation!

Hungerrevolten (Food Riots) und die revolutionäre Aufhebung der
Warenproduktion

1. Die strukturelle Nahrungsmittelkrise für das Proletariat
2. Die weltweiten Hungerrevolten
3. Die strukturelle Lebensmittelkrise bleibt bestehen
4. Die strukturelle Lebensmittelkrise in den Zentren des Kapitalismus
5. Die tendenzielle Aufhebung des Warencharakters von Lebensmitteln durch Klassenkampf

Klassenkämpfe gegen Betriebsschließungen

1. Der widersprüchliche Charakter des Kampfes um Arbeitsplätze
2. Rheinhausen
3. AEG in Nürnberg
4. BSH Berlin

Gelungene Demokratisierung in Südafrika – Das ANC-Regime gegen das Proletariat

1. Von der Apartheid zum ANC-Regime
2. Die institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung und das Proletariat in Südafrika
3. Demagogie und Terror des ANC-Regimes
4. Revolutionärer Kampf gegen das ANC-Regim

Einleitung

Schriften zum Klassenkampf ist eine unregelmäßig erscheinende Serie der Sozialen Befreiung mit Texten über die globalen Auseinandersetzungen des Proletariats mit Kapital, Staat und Patriarchat im 20. und 21. Jahrhundert.
Der erste Text in dieser Ausgabe beschäftigt sich mit der Proletarischen Selbstorganisation als dialektischen Widerspruch. Wir weisen darin nach, dass es wirkliche Selbstorganisation des Proletariats für seine Interessen und Bedürfnisse nur im Klassenkampf geben kann. Doch ein selbständig gegen Kapital und Staat kämpfendes Proletariat hebt sich schon potenziell und tendenziell selbst revolutionär auf. Und darum geht es SozialrevolutionärInnen schließlich: Um die revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats. Gleichzeitig setzen wir uns in dieser Schrift mit der kleinbürgerlichen Selbstverwaltungsideologie, die dem Proletariat „Selbstverwaltung“ im Rahmen von Staat und Warenproduktion predigt, auseinander.
In der zweiten Schrift beschreiben wir die strukturelle Nahrungsmittelkrise für das globale Proletariat und die Hungerrevolten im Trikont 2007/2008. Wir untersuchen in diesem Text ausführlich, wie die Not das kämpfende Proletariat dazu bringt, den Warencharakter der Lebensmittel tendenziell und potenziell aufzuheben. Wir sehen darin eine revolutionäre Tendenz, die den handelnden proletarisierten Menschen oft selbst nicht bewusst ist. Doch was ist revolutionäre Theoriebildung, wenn nicht die Bewusstmachung von Unbewussten und dadurch Radikalisierung des Klassenseins und -bewusstseins?! Dieser Text wurde 2009 geschrieben. Die weitere Entwicklung der Nahrungsmittelpreise wurde von uns aus Platzgründen nicht über diesen Zeitraum hinaus verfolgt.
Im dritten Text behandeln wir die widersprüchlichen Klassenkämpfe gegen Betriebsschließungen an Hand der Beispiele Rheinhausen, AEG Nürnberg und BSH-Berlin.
Die vierte Schrift ist eine Analyse und schonungslose Anklage des ANC-Regimes, das im Jahr 2012 gegen das klassenkämpferische Proletariat Südafrikas mit nacktem Terror vorging. Die kleinbürgerliche Linke –auch die Europas – hat mit der Ideologie der „nationalen Befreiung“, welche auf die soziale Versklavung des Proletariats beruht, fleißig das ANC-Regime gestärkt. Nun rudert sie vorsichtig zurück. Doch es ist nicht vergessen, das ihr früher Kopflanger des bluttriefenden ANC-Regimes wart und heute noch Kopflanger linksbürgerlicher Regimes, wie dem in Venezuela, seid, ihr verdammten kleinbürgerlichen Linken!

Nelke, im November 2012

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